Ansel Adams begann als 14jähriger Landschaften zu fotografieren. Zunächst
ausgebildet zum Pianisten, wandte er sich im Jahr 1930 beruflich der Fotografie
zu. Gefördert von Alfred Stieglitz und beeinflußt von Paul Strand wurde er bald zu einem der führenden
Landschaftsfotografen der USA. Ein spezielles Interessengebiet Adams' ist
die Beziehung des Menschen zur Natur. 1932 war er einer der Mitbegründer
der Fotografengruppe f/64.
1940 verpflichtete ihn das New Yorker Museum of Modern Art zur Mitarbeit
bei der Einrichtung seiner inzwischen weltberühmten Fotoabteilung.
1946 schuf Adams die Abteilung Berufsfotografie an der California School
of Fine Arts. Daneben wurde er als Autor zahlreicher Fotolehrbücher
und Bildbände bekannt. Seine Schwarzweißabzüge zeichnen
sich durch herausragende Qualität und enormen Tonwertumfang aus. Im
Zusammenhang mit seiner Arbeitstechnik steht das von Adams ausgeprägte
Zonenmeßsystem. |