Geboren 1913 in Budapest, gestorben 1945 in
Indochina. Er studierte von 1931 bis 1933 politische Wissenschaften in
Berlin - zu dieser Zeit fing er auch an zu fotografieren. 1933 emigirierte
er nach Paris. 1936 war er Berichterstatter über den spanischen Bürgerkrieg
- es entstand das berühmt gewordene Foto "Tod eines Milizsoldaten".
Capa übersiedelte nach New York, drehte Beiträge für Wochenschauen,
reiste nach China und arbeitete für "Life". 1941 bis 45
arbeitete er als Kriegsberichterstatter in Europa. Er gründete 1947
zusammen mit Henri Cartier-Bresson und David
Seymor die Fotoagentur "Magnum". Er reiste mit John Steinbeck
in die Sowjetunion, fotografierte den ersten Palästinakrieg und wurde
1951 Präsident von "Magnum". 1954 kam er bei einem Bericht
über die Truppenbewegungen in Indochina durch eine Mine um. |