| Beeindruckt von den Expressionisten begann Moholy-Nagy zu malen und Fotogramme
zu erstellen. 1923 wurde er an das Bauhaus nach Weimar als Leiter der Metallwerkstatt
und des Vorkurses berufen. Moholy-Nagy experimentierte, beeinflußt
durch Kasimir Malewitsch und El Lissitzky, mit Fotogrammen, Mehrfachbelichtung,
Fotoplastiken und der Lichtmalerei.
ür zahlreiche Werbeentwürfe vereinigte er fotografische und
zeichnerische Elemente. 1928 verließ er das Bauhaus, siedelte
nach Berlin über, machte Filmexperimente, Bühnenbilder, Werbegrafik
und zahlreiche Reisefotos. 1937 gründete er in Chicago das "New
Bauhaus". Seine Bedeutung leigt nicht nur in experimentellen Arbeiten,
sondern auch in der theoretischen Reflexion und Strukturierung der damals
neuen fotografischen Arbeitstechnik, ebenso in dem Bestreben, der Fotografie
eigenen künstlerischen Anspruch zuzuweisen.
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