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Rodtschenko studierte von 1919 bis 1914 in Moskau Kunst. Nach der Begegnung
mit Kasimir Malewitsch setzte er sich mit dem Konstruktivismus in der Malerei
auseinander - die Malerei gab er aber 1922 zugunsten der Fotografie auf.
Ab 1924/25 erschienen erste, streng komponierte Fotografien in der Zeitschrift
"Lef". Auffällig sind dabei die extremen Auf- und Untersichten,
schrägen Horizonte und stürzende Linien. Ab 1933 arbeitete Rodtschenko
als Bildjournalist für "UdSSR im Bau" und wandte sich ab
1935 wieder zunehmend der Malerei zu. Für die Avantgarde-Fotografie
in Europa erhielt sein Schaffen zentrale Bedeutung.
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