August Sander

Fotografie August  Sander

Nach Hilfsarbeiterjahren im Eisenbahnwerk fing Sander 1892 an zu fotografieren. 1896 bis 98 schuf Sander eine Serie von Soldatenportraits während der Militärzeit. Er besuchte die Malakademie in Dresden. 1902 eröffnete er ein Fotostudio in Linz. Er erhielt eine Goldmedaille bei der Weltausstellung in Paris. 1910 übersiedelte er nach Köln. Dort arbeitete er an intensiven kommerziellen und freien Portraits. Sander begann eine Fotodokumentation mit dem Thema "Menschen ohne Maske". Er fotografierte weniger Individuen, sondern eher Typen: Handwerker, Arbeiter, Arbeitslose, Bürger, Industrielle usw. Seine Aufnahmen waren meist gestellt. In seinen Ganzportraits ging es ihm um eine Typologie des Menschen.

Abbildung: Standfotograf in Wien, 1931

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